Fühlt sich Ihr Zuhause manchmal schwer oder stickig an, obwohl Sie gerade erst aufgeräumt haben? Das kennen viele. Eine energetische Hausreinigung ist viel mehr als nur ein spirituelles Ritual. Sie ist eine Art energetischer Frühjahrsputz für Ihre Seele und Ihre vier Wände. Damit befreien Sie Ihr Zuhause von alten, stagnierenden Energien und schaffen wieder Raum für frische, positive Schwingungen.

In diesem Leitfaden zeige ich Ihnen, wie Sie mit einfachen, aber kraftvollen Methoden Ihr Heim in einen echten Kraftort verwandeln.

 

Inhaltsverzeichnis

 


Was energetische Hausreinigung wirklich bedeutet

Wie man eine energetische Hausreinigung macht.

Kennen Sie das? Sie betreten einen Raum und fühlen sich sofort unwohl oder müde, ohne genau zu wissen, warum. Meistens liegt das nicht an den Möbeln oder der Wandfarbe. Es sind unsichtbare, festgefahrene Energien, die eine schwere, drückende Atmosphäre erzeugen.

Stellen Sie sich Ihr Zuhause wie einen energetischen Schwamm vor. Er saugt alles auf: die Freude, aber auch den Streit, den Stress von der Arbeit, die Sorgen nach einer Krankheit. Sogar die Emotionen der Vormieter können noch in den Wänden hängen. Diese angesammelten Energien können sich negativ auf Ihre Stimmung, Ihre Kreativität und sogar Ihre Beziehungen auswirken.

Mehr als nur saubermachen

Während das klassische Aufräumen für sichtbare Ordnung sorgt, wirkt die energetische Hausreinigung auf einer viel feineren Ebene. Es geht darum, diesen energetischen Schwamm ganz bewusst auszudrücken und Platz für frische, positive Energie zu machen.

„Stellen Sie sich vor, Sie lüften nicht nur die Luft in einem Zimmer, sondern auch die ‚emotionale Luft‘. Genau das ist das Ziel einer energetischen Reinigung: alte, verbrauchte Schwingungen loszulassen und frische Lebensenergie einzuladen.“

Solche Reinigungsrituale sind in vielen alten Kulturen tief verankert. Heute gewinnen sie wieder an Bedeutung, weil immer mehr Menschen spüren, wie stark ihr direktes Umfeld ihr inneres Gleichgewicht beeinflusst.

Eine Parallele zur baulichen Sanierung

Ein interessanter Gedanke: Viele Menschen investieren in die materielle Energieeffizienz ihres Hauses, aber die atmosphärische Energie wird oft vergessen. Dabei gibt es hier eine klare Parallele. Aktuelle Zahlen zeigen, dass rund 6,2 Millionen deutsche Haushalte eine energetische Sanierung planen. Kein Wunder, denn fast 60 % der Gebäude fallen in die ineffizienten Energieklassen E bis H.

Dieser Trend zeigt, wie groß der Wunsch nach einem gesunden und ressourcenschonenden Wohnklima ist. Mehr dazu können Sie in diesem Artikel über die Trends bei energetischen Sanierungen nachlesen.

Eine energetische Reinigung ist die perfekte Ergänzung. Sie heilt und stärkt nicht nur die Bausubstanz, sondern auch das unsichtbare Energiefeld Ihres Zuhauses – und macht es so zu einem echten Kraftort.

Die richtige Vorbereitung für eine kraftvolle Reinigung zu Hause

Energetische reinigung zuhause

Bevor Sie überhaupt zu Salbei oder Klangschale greifen, beginnt die wirklich tiefgreifende energetische Reinigung schon viel früher. Sie beginnt bei Ihnen selbst und in der ganz handfesten Ordnung Ihrer vier Wände. Ich habe über die Jahre gelernt: Eine sorgfältige Vorbereitung ist das A und O. Sie ist das Fundament, auf dem das gesamte Ritual seine volle Kraft entfalten kann.

Erst die innere Ausrichtung, dann die äußere Reinigung der Wohnung

Alles beginnt mit Ihrer Intention. Das ist tatsächlich das mächtigste Werkzeug, das Ihnen zur Verfügung steht. Nehmen Sie sich einen Moment und fragen Sie sich ganz ehrlich: Was will ich mit dieser Reinigung eigentlich erreichen? Wovon möchte ich mich und meine Räume wirklich befreien?

Vielleicht erkennen Sie sich in einem dieser Wünsche wieder:

  • Alte Emotionen loslassen: „Ich befreie dieses Zuhause von altem Schmerz und der Energie von Streitigkeiten.“
  • Neue Energie einladen: „Ich öffne meine Räume für Freude, Harmonie und Fülle.“
  • Schutz und Klarheit schaffen: „Ich schaffe einen geschützten und klaren Ort der Ruhe.“

Formulieren Sie Ihre Absicht klar und positiv. Sprechen Sie sie laut aus oder, was ich oft mache, schreiben Sie sie auf einen kleinen Zettel. Dieser Fokus bündelt Ihre Energie und gibt dem gesamten Ritual eine klare Richtung.

Die physische Basis schaffen: Warum Aufräumen so wichtig ist

Energetische Unordnung und physisches Chaos gehen oft Hand in Hand. Schwere, stagnierende Energie liebt Gerümpel, Staub und vergessene Ecken. Deswegen ist der zweite, entscheidende Schritt das materielle Aufräumen.

Betrachten Sie das Entrümpeln als den ersten, grobstofflichen Teil Ihrer Reinigung. Jeder Gegenstand, den Sie loslassen, schafft physisch und energetisch Platz für neuen, freien Energiefluss.

Reißen Sie am besten erst einmal alle Fenster weit auf. Frische Luft und Licht sind die einfachsten und effektivsten Reinigungsmittel. Danach gehen Sie ganz systematisch vor:

  • Entrümpeln: Trennen Sie sich von allem, was Sie nicht mehr brauchen oder was mit negativen Erinnerungen verbunden ist. Seien Sie ehrlich zu sich selbst.
  • Ordnung schaffen: Sorgen Sie für freie Oberflächen und sortierte Schränke. Ein aufgeräumtes Umfeld beruhigt sofort den Geist.
  • Gründlich putzen: Wischen Sie Böden, putzen Sie Fenster und reinigen Sie alle Oberflächen. Ganz wichtig: Vergessen Sie dabei die Ecken und die Bereiche unter den Möbeln nicht!

Dieser Prozess hat einen wunderbaren Nebeneffekt: Er erdet Sie und signalisiert dem Universum, dass Sie wirklich bereit für eine Veränderung sind. Wenn Sie tiefer in das Thema Erdung einsteigen möchten, erfahren Sie in unserem Artikel, wie Sie sich erden und eine stabile Basis für Ihre spirituelle Arbeit schaffen. Ein aufgeräumter Raum und ein klarer Geist – das ist die perfekte Startrampe für eine tiefgreifende energetische Hausreinigung.

Ihre Werkzeuge für die energetische Reinigung

Für eine wirklich wirksame energetische Hausreinigung brauchen Sie keine komplizierte oder teure Ausrüstung. Es geht vielmehr darum, die richtigen Helfer für sich und Ihr Zuhause zu finden. Sehen Sie die folgenden Werkzeuge am besten als eine Art „energetische Hausapotheke“ eine Sammlung, aus der Sie ganz intuitiv das auswählen können, was sich für Sie gerade stimmig anfühlt.

Die Kraft des Rauchs: Räucherwerk für die Tiefenreinigung

Räuchern ist wohl eine der ältesten und kraftvollsten Methoden, um Räume von alten, festsitzenden Energien zu befreien. Das Prinzip ist ganz einfach: Der aufsteigende Rauch bindet die schweren, negativen Schwingungen an sich und trägt sie beim anschließenden Lüften mit nach draußen.

  • Weißer Salbei: Der absolute Klassiker, wenn es um eine gründliche Reinigung geht. Sein intensiver, fast schon strenger Rauch wirkt extrem klärend und neutralisierend. Ich greife immer dann zu Salbei, wenn eine Art „energetischer Reset“ nötig ist – zum Beispiel nach einem Umzug, nach einem Streit oder nach einer Krankheit.
  • Palo Santo: Das „heilige Holz“ aus Südamerika ist mein Favorit für den Alltag. Es hat einen wunderbar süßlichen, warmen Duft und reinigt auf eine sanftere Weise. Palo Santo klärt nicht nur, sondern bringt gleichzeitig eine positive, segnende Energie in den Raum. Perfekt, um nach einem langen Tag den Kopf freizubekommen.
  • Heimische Kräuter: Unterschätzen Sie nicht die Kraft unserer heimischen Pflanzen! Beifuß oder Wacholder haben in der europäischen Räucherkultur eine lange Tradition. Sie wirken stark schützend und sind fantastische Alternativen, wenn Sie lokal bleiben möchten.

Klang und Schwingung: kraftvolle, rauchfreie Alternativen

Natürlich kann oder möchte nicht jeder mit Rauch reinigen – sei es wegen Rauchmeldern, Haustieren oder einfach aus persönlicher Vorliebe. Zum Glück gibt es ebenso wirkungsvolle, rauchfreie Methoden, die auf dem einfachen Prinzip der Schwingung basieren.

Klangwellen können energetische Blockaden buchstäblich aufbrechen und in Bewegung bringen. Eine Klangschale, deren vibrierende Töne Sie durch die Räume tragen, wirkt oft Wunder. Auch das helle, klare Klingen von Zimbeln (Tingshas), besonders in den Ecken eines Zimmers, kann die Atmosphäre sofort spürbar leichter und frischer machen. Manchmal reicht sogar schon kräftiges, rhythmisches Klatschen in die Hände, um stagnierende Energie aufzulockern.

Stille Wächter: die subtile Macht der Kristalle

Kristalle sind wahre Meister der Energiespeicherung und -transformation. Sie agieren wie stille Wächter, die ganz unauffällig, aber kontinuierlich für eine harmonische Grundstimmung sorgen.

Kristalle arbeiten subtil, aber beständig. Sie sind wie energetische Filter, die das Raumklima konstant verbessern und negative Einflüsse absorbieren, bevor sie sich überhaupt richtig festsetzen können.

Für diesen Zweck haben sich einige Steine besonders bewährt:

  • Schwarzer Turmalin: Ein echtes Kraftpaket unter den Schutzsteinen. Er wehrt negative Energien ab und schirmt vor elektromagnetischer Strahlung ab. Ein idealer Platz für ihn ist in den Ecken des Raumes oder neben dem WLAN-Router.
  • Selenit: Dieser zarte, weiße Kristall ist bekannt für seine hohe Schwingung und seine reinigende Wirkung. Er bringt Licht und eine friedliche Energie in jeden Raum und kann sogar andere Steine wieder aufladen.
  • Amethyst: Der wunderschöne violette Quarz fördert Ruhe, Intuition und spirituelle Klarheit. Er hat die Fähigkeit, negative Schwingungen in liebevolle, positive Energie zu verwandeln. Ob als Druse im Wohnzimmer aufgestellt oder am Körper getragen – die Wirkung von Amethyst als Armband kann das persönliche Wohlbefinden spürbar unterstützen.

Hier ist eine kurze Übersicht, die Ihnen bei der Auswahl des richtigen Werkzeugs helfen kann:

Werkzeuge für die energetische Hausreinigung im Überblick

Eine Gegenüberstellung der gängigsten Werkzeuge, ihrer Wirkung und für welche Situationen sie sich am besten eignen.

WerkzeugWirkungAnwendungsbereich
Weißer SalbeiStarke, tiefgehende Reinigung, NeutralisierungGrundreinigung, nach Umzug, nach Streit oder Krankheit
Palo SantoSanfte Klärung, bringt positive EnergieTägliche Reinigung, zur Stimmungsaufhellung, für Segen
Klangschale/ZimbelnLöst Blockaden durch Schwingung, erfrischtRauchfreie Alternative, für alle Räume, schnelle Reinigung
Schwarzer TurmalinStarker Schutz, Abwehr negativer EnergienAls Dauerschutz in Raumecken, bei Elektrogeräten
SelenitErhöht die Schwingung, bringt Licht und FriedenIn Wohn- und Schlafräumen, zum Aufladen anderer Steine
AmethystTransformiert Negativität, fördert RuheZur Harmonisierung, im Schlafzimmer oder Meditationsbereich

Denken Sie daran: Ihre Intuition ist Ihr bester Ratgeber. Wählen Sie das Werkzeug, das sich für Sie und die aktuelle Situation am besten anfühlt.


Man kann hier eine interessante Parallele zur baulichen Sanierung ziehen: So wie eine umfassende Modernisierung den Energieverbrauch eines Hauses um bis zu 85 % reduzieren kann, steigert die energetische Reinigung die „atmosphärische Effizienz“ Ihres Zuhauses. Sie schaffen ein Umfeld, in dem Ihre persönliche Energie nicht mehr durch negative Einflüsse „verloren geht“. Mehr zu diesen beeindruckenden Zahlen finden Sie übrigens im Enter Energiewende-Report.

Ihre praktische Anleitung zur spirituellen Raumreinigung

So, jetzt wird es praktisch! Sie haben Ihre Intention gesetzt und Ihre Werkzeuge liegen bereit? Perfekt. Dann können wir mit der eigentlichen energetischen Hausreinigung loslegen. Sehen Sie die folgenden Schritte einfach als eine Art Leitfaden – das Wichtigste ist, dass Sie auf Ihr Bauchgefühl hören und den Prozess so gestalten, wie es sich für Sie und Ihre Räume richtig anfühlt.

Erst mal alles auf Empfang stellen

Bevor die eigentliche Reinigung beginnt, schaffen wir eine offene Atmosphäre. Das ist essenziell, damit Altes gehen und Neues kommen kann.

Machen Sie dafür in jedem Raum, den Sie reinigen wollen, ein Fenster oder eine Tür einen Spalt auf. So schaffen Sie einen Kanal, durch den verbrauchte, schwere Energie entweichen kann.

Stellen Sie sich dann in die Mitte des Raumes, atmen Sie ein paar Mal tief durch und wiederholen Sie Ihre Absicht – entweder laut oder leise für sich. Das ist wie ein Startsignal für die Energiearbeit, die nun beginnt.

Die eigentliche Klärungsarbeit

Jetzt geht es ans Werk. Ob Sie nun mit Rauch, Klang oder einem Spray arbeiten, das Grundprinzip ist immer dasselbe: Sie bewegen sich ganz bewusst durch den Raum und stellen sicher, dass Sie wirklich jede Ecke erreichen.

Fangen Sie am besten an der Tür des Zimmers an und gehen Sie von dort aus entgegen dem Uhrzeigersinn die Wände entlang. Diese Richtung unterstützt traditionell das Loslassen und Klären von Dingen, die nicht mehr gebraucht werden.

  • Wenn Sie räuchern: Fächern Sie den Rauch sanft mit einer Feder oder Ihrer Hand in alle Ecken, unter Möbel, in Schränke und bis hoch zur Decke. Stellen Sie sich dabei bildlich vor, wie der Rauch den energetischen „Staub“ aufwirbelt und mitnimmt. Ein wunderbar sanfter und gleichzeitig kraftvoller Helfer ist zum Beispiel das heilige Holz des Palo Santo. Sein süßlicher Duft klärt nicht nur, sondern hinterlässt auch ein Gefühl von Segen.
  • Wenn Sie mit Klang arbeiten: Schlagen Sie Ihre Klangschale oder Zimbel immer wieder an. In den Ecken dürfen Sie ruhig etwas intensiver werden. Horchen Sie genau hin: Wo der Klang dumpf und kurz ist, sitzt die Energie besonders fest. Bleiben Sie dort so lange, bis der Ton wieder klar und schwebend klingt.
  • Ganz ohne Werkzeuge: Ja, auch das geht! Kräftiges Klatschen, besonders in den Ecken von unten nach oben, kann festsitzende Energien erstaunlich gut aufbrechen und wieder in den Fluss bringen.

Mein Tipp aus Erfahrung: Ecken sind die wahren Energiesammler. Widmen Sie ihnen immer ein bisschen mehr Zeit und Aufmerksamkeit, denn hier staut sich stagnierende Energie am liebsten.

Diese Infografik fasst die drei zentralen Phasen des Prozesses – Klären, Harmonisieren und Schützen – noch einmal schön zusammen.

Werkzeuge zur energetischen Hausreinigung

Man sieht gut, wie jede Methode – ob Rauch, Klang oder später Kristalle – ihren ganz eigenen Zweck im gesamten Prozess erfüllt.

Den Raum neu beleben und die gute Energie halten

Sind Sie einmal im Kreis gelaufen und wieder an der Tür angekommen, ist der anstrengendste Teil geschafft. Der Raum fühlt sich jetzt wahrscheinlich schon viel leichter an. Nun füllen wir diese neu gewonnene Leere mit positiver, stärkender Energie.

Stellen Sie sich dafür noch einmal in die Mitte und rufen Sie ein Gefühl der Dankbarkeit oder eine liebevolle Vision für diesen Ort in sich wach. Was wünschen Sie sich für diesen Raum? Ein platzierter Bergkristall oder Rosenquarz kann helfen, diese neue, hohe Schwingung zu verankern.

Wenn Sie fertig sind, schließen Sie die Fenster und Türen. So „versiegeln“ Sie die frische Energie und sorgen dafür, dass sie eine Weile im Raum bleibt.

Wie die gute Energie im Alltag bleibt

Eine große, energetische Hausreinigung ist ein fantastischer Neustart. Man spürt die neue Leichtigkeit in jeder Ecke. Aber wie bewahrt man dieses Gefühl? Die wahre Meisterschaft liegt darin, diese frische, klare Atmosphäre im ganz normalen Alltag zu pflegen. Betrachten Sie es nicht als zusätzliche Pflicht, sondern vielmehr als liebevolle Geste für Ihr Zuhause – und damit auch für sich selbst.

Schon mit kleinen, ganz bewussten Ritualen lässt sich die hohe Schwingung spielend leicht halten. Diese Gewohnheiten kosten kaum Zeit, machen aber einen riesigen Unterschied für das tägliche Wohlbefinden.

Kleine Rituale für jeden Tag

Versuchen Sie doch mal, diese einfachen Handgriffe in Ihren Tagesablauf einzubauen:

  • Der morgendliche Energie-Tausch: Machen Sie es sich zur Gewohnheit, direkt nach dem Aufwachen für fünf Minuten alle Fenster weit aufzureißen. Stellen Sie sich dabei bildlich vor, wie die verbrauchte Nachtluft zusammen mit alten Energien nach draußen zieht und frische, neue Lebenskraft hereinflutet.
  • Ein Hauch von Harmonie: Ein paar Tropfen eines guten ätherischen Öls im Diffusor wirken oft Wunder. Zitrone zum Beispiel hebt die Stimmung und klärt den Geist, während Lavendel für Ruhe und Ausgleich sorgt.
  • Bewusst die Schwelle übertreten: Bevor Sie nach Hause kommen, nehmen Sie sich einen kurzen Moment. Halten Sie inne und schütteln Sie den Stress des Tages symbolisch von Ihren Schultern ab, noch bevor Sie die Haustür aufschließen.

Solche kleinen Anker im Alltag helfen dabei, dass sich energetischer „Staub“ gar nicht erst großflächig absetzen kann.

Der Schlüssel liegt in der Regelmäßigkeit. Wie ein Gärtner, der sich täglich um seine Pflanzen kümmert, können Sie mit kleinen Gesten das energetische Klima Ihres Zuhauses pflegen.

Es ist wirklich erstaunlich, welchen Effekt diese Form der Achtsamkeit hat. Wenn Sie tiefer in das Thema eintauchen und gezielt negative Energien loswerden möchten, haben wir in einem weiteren Artikel noch mehr praktische Tipps für Sie gesammelt.

Man könnte hier eine Brücke zur ganz normalen Instandhaltung eines Hauses schlagen. So wie regelmäßige Pflege verhindert, dass sich große bauliche Mängel ansammeln, so sorgt auch eine kontinuierliche Energie-Hygiene dafür, dass keine großen „Baustellen“ entstehen. Interessante Einblicke in die Instandhaltung von Gebäuden bietet auch der Ariadne-Fokusreport Wärme und Wohnen.

Trotz aller täglichen Pflege gibt es natürlich Momente, in denen eine erneute, gründlichere Reinigung einfach guttut. Das kann nach einer Krankheit sein, nach Besuch, der eine schwere Stimmung hinterlassen hat, oder einfach, wenn sich die Luft wieder „dick“ und träge anfühlt. Vertrauen Sie da ganz auf Ihr Bauchgefühl – es ist Ihr zuverlässigster Kompass.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Zum Schluss möchte ich noch ein paar Fragen aufgreifen, die mir in meiner Praxis immer wieder gestellt werden. Vielleicht hilft Ihnen das, die letzten kleinen Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen, damit Sie mit einem richtig guten Gefühl in Ihr eigenes Reinigungsritual starten können.

Wie oft ist so eine energetische Reinigung eigentlich nötig?

Ganz ehrlich? Hier gibt es kein Patentrezept. Verlassen Sie sich voll und ganz auf Ihr Bauchgefühl und darauf, was Ihr Zuhause Ihnen signalisiert. Als grobe Richtschnur hat sich eine große, wirklich gründliche Reinigung etwa ein- bis viermal im Jahr bewährt. Viele nutzen dafür ganz intuitiv die Jahreszeitenwechsel – ein wunderbarer Zeitpunkt, um Altes gehen zu lassen und sich für das Neue zu öffnen.

Aber für die kleinen „Reset-Knöpfe“ im Alltag gibt es keine Regeln. Führen Sie ein kleines Ritual immer dann durch, wenn Sie es brauchen. Das kann nach einem heftigen Streit sein, nach Besuch, der eine unangenehme Stimmung hinterlassen hat, oder einfach, wenn Sie das Gefühl haben: „Ich brauche jetzt wieder einen klaren Kopf und frische Energie in meinen vier Wänden.“

Welches Räucherwerk ist für den Anfang am besten?

Wenn Sie gerade erst starten, würde ich Ihnen zwei absolute Klassiker ans Herz legen. Mit denen kann man nichts falsch machen. Weißer Salbei ist ein echtes Kraftpaket und perfekt für die allererste, tiefgehende Grundreinigung. Er macht sozusagen einmal komplett Tabula rasa und schafft eine neutrale, saubere Basis.

Falls Sie es etwas sanfter und wärmer mögen, ist Palo Santo eine wundervolle Alternative. Der Duft ist leicht süßlich und sehr angenehm. Das „heilige Holz“ reinigt nicht nur, sondern hinterlässt direkt eine segnende, positive und aufbauende Energie im Raum. Beide sind unkompliziert in der Handhabung und einfach ideal für die ersten Versuche.

Klappt das Ganze auch in einer Mietwohnung?

Aber ja, unbedingt! Gerade in Mietwohnungen ist eine energetische Hausreinigung oft besonders wirkungsvoll und auch wichtig. Stellen Sie sich nur mal vor, wie viele Menschen mit all ihren Geschichten, ihrem Glück und auch ihren Sorgen schon vor Ihnen dort gelebt haben.

Mit der Reinigung entfernen Sie quasi die energetischen Fußabdrücke Ihrer Vormieter. Sie schaffen eine neutrale Leinwand, auf der Sie dann Ihre eigene Geschichte malen können. So wird die Wohnung erst wirklich zu Ihrem persönlichen Kraftort, unbelastet von dem, was vorher war.

Und wenn ich nicht räuchern kann oder darf?

Kein Problem, das höre ich oft! Es gibt fantastische Alternativen, die ganz ohne Rauch auskommen und genauso wirksam sind. Denken Sie immer daran: Das Wichtigste ist und bleibt Ihre klare Absicht.

  • Reinigungssprays: Ein paar Sprühstöße eines energetischen Sprays wie Florida-Wasser in den Ecken wirken Wunder.
  • Klang: Gehen Sie mit einer Klangschale durch Ihre Räume und lassen Sie die Vibrationen die alte Energie aufbrechen. Klatschen in den Ecken funktioniert auch super!
  • Kristalle: Platzieren Sie reinigende Kristalle wie Selenit oder schwarzen Turmalin gezielt in den Räumen. Sie wirken wie stille, aber kraftvolle Wächter.

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